Am 25. Juni stand auf dem Eichhof die jährliche Schafschur an. Zwischen 7 und 9 Uhr wurden unsere 13 Rhönschafe geschoren. Eine wichtige Pflegemaßnahme, die jedes Jahr zum Hofalltag gehört.

Warum Schafe geschoren werden

Nicht nur für uns Menschen waren die hohen Temperaturen der vergangenen Wochen belastend, auch Schafe leiden unter der Sommerhitze. Ihr dichtes Wollvlies schützt sie im Winter zuverlässig vor Kälte und Nässe, im Sommer würde es jedoch schnell zur Belastung werden. Deshalb werden die Alttiere einmal jährlich geschoren. Die Lämmer behalten ihr erstes Vlies und werden noch nicht geschoren.

Bei der Schur fallen pro Tier rund drei bis vier Kilogramm Wolle an. Die Wolle hat heute zwar längst nicht mehr den Stellenwert wie früher, die Schur selbst ist jedoch nach wie vor ein wichtiger Bestandteil einer verantwortungsvollen Schafhaltung.

Mit Ruhe und Erfahrung

Eine Schafschur erfordert geübte Handgriffe und einen ruhigen Umgang mit den Tieren. Jedes Schaf wird einzeln geschoren, damit der Ablauf möglichst stressfrei erfolgt.

Auf den Fotos ist außerdem zu sehen, wie unser Landwirt Oliver Schiek drei Lämmer mit der Flasche versorgt. Gelegentlich benötigen einzelne Lämmer zusätzliche Unterstützung. Im Regelfall wachsen die Lämmer auf dem Eichhof jedoch bei ihren Müttern auf und werden von ihnen gesäugt.

Unsere Bildergalerie gibt einen kleinen Einblick in diesen Vormittag auf dem Eichhof und zeigt, wie vielfältig der Arbeitsalltag in der Tierhaltung ist. Die stimmungsvollen Aufnahmen stammen von die Gräphin.

Oder nach Absprache unter 06154 / 71–78695 oder silvia.seibert-christ@daw.de